Trekkingrad-Expertenwissen: Beratung, Ratgeber und Kauftipps für Ihr perfektes Rad

Trekkingrad-Expertenwissen: Beratung, Ratgeber und Kauftipps für Ihr perfektes Rad
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Trekkingrad-Expertenwissen: Beratung, Ratgeber und Kauftipps für Ihr perfektes Rad

Titelbild: cc by Coen van de Broek auf Unsplash

Inhaltsverzeichnis

 

Bei der großen Vielfalt an verschiedenen Fahrradtypen ist für jeden das passende dabei. Die große Auswahl ist jedoch Fluch und Segen zugleich, denn kennen Sie nicht die Unterschiede und Einsatzbereiche der einzelnen Fahrradtypen, kann es schnell zu Überforderung bei der Wahl kommen. Suchen Sie ein Gefährt für längere Touren auf wechselndem Terrain, dann könnte ein Trekkingbike das richtige für Sie sein. Was diese Art von Rad ausmacht, welche Vor- und Nachteile es hat und was Sie beim Kauf beachten sollten, erfahren Sie im Folgenden..

[Bild von einer Person auf einem Trekkingrad auf einem Schotterweg]

 

Was ist ein Trekkingbike?

Das Trekkingbike, auch bekannt als Tourenrad, ist, wie der Name schon verrät, für längere Touren gedacht. Die entspannte Geometrie bietet ein komfortables Fahrerlebnis und dank der schmalen Räder mit Profil lässt sich damit auch auf wechselndem Terrain ohne Probleme fahren – egal, ob Wald- und Schotterwege oder auf asphaltierten Wegen.

 

Welche Eigenschaften hat ein Trekkingbike?

Das Trekkingbike zeichnet sich durch seine schmalen, profilierten Reifen aus. Diese sind zwischen 38 und 45 mm breit. Zudem hat der Trapezrahmen eine entspannte Geometrie, was die Sitzposition angenehm macht. Die meisten Modelle haben außerdem einen Gepäckträger, was den Transport von Packtaschen erlaubt. Zu guter Letzt sind Trekkingbikes in der Regel gemäß StVZO ausgestattet. Das heißt, sie verfügen über die entsprechende Beleuchtung, Schutzbleche und Reflektoren, was neben dem Helm für zusätzliche Sicherheit sorgt.

Trekkingräder sind meist mit einer Kettenschaltung und 20 bis 30 Gängen ausgestattet. Diese ist zuverlässig und sorgt ebenso wie das leichte Material für ein geringes Gewicht des Bikes. Denn der Fahrradtyp besteht in den meisten Fällen aus Aluminium. Darüber hinaus ist der Einstieg tief, was den Auf- und Abstieg erleichtert.

[Infografik mit Eigenschaften eines Trekkingbikes]

 

Für welchen Einsatzzweck eignen sich Trekkingbikes?

Dank der schmalen Reifen mit Profil lässt sich das Trekkingbike sehr gut steuern und sogar auf Schotterwegen fahren. Zudem ist die Sitzposition dank des Rahmens komfortabel. Damit eignet es sich bestens für abenteuerliche Fahrer auf langen Touren. Dafür spricht auch die Gepäckträgerhalterung, an der Sie auch große Packtaschen befestigen können. Perfekt für Bikepacker!

[Bild von einem Bikepacker in einer Hügellandschaft]

 

Welche Vor- und Nachteile hat ein Trekkingbike?

Das Trekkingbike hat schmale, profilierte Räder, was es universell einsetzbar macht. Der Trapezrahmen erlaubt eine angenehme Sitzposition und dank des Materials ist das Rad sehr leicht. Um genau zu sein, bringt es meist zwischen 12 und 14 Kilogramm auf die Waage. Außerdem ist es dank des Gepäckträgers optimal für Bikepacker geeignet und verfügt über eine StVZO Ausstattung..

Auf der anderen Seite eignet es sich weniger, wenn sie auf sportliche Höchstleistungen aus sind. Diese sind anderen Fahrradtypen wie Mountainbikes oder Rennrädern vorbehalten. Ein weiterer Nachteil kann der Preis sein. Während Citybikes bereits ab 400 Euro erhältlich sind, kosten Trekkingbikes meist mindestens 700 Euro.

Vorteile Nachteile
  • Universell einsetzbar
  • geringes Gewicht
  • Gepäckträger vorhabenden
  • StVO Ausstattung
  • keine sportlichen Höchstleistungen
  • Vergleichsweise hohe Kosten

 

Trekkingbike im Vergleich zu anderen Fahrradtypen

Es gibt eine Vielzahl an verschiedenen Fahrradtypen, die ihre Stärken in jeweils anderen Bereichen haben. Während das Cityrad hervorragend für den Stadtverkehr geeignet ist und eine aufrechte Sitzposition ermöglicht, ist das Rennrad beispielsweise speziell für sportliche Touren und Rennen auf asphaltierter Strecke gedacht.

Mountainbikes hingegen werden aufgrund der breiten Reifen und Lenker gern im Gelände eingesetzt. Ähnlich wie das Trekkingbike sind auch das Cyclocross und Gravelbikes universeller einsetzbar – also sowohl auf der Straße als auch auf Schotterwegen. Doch anders als beim Trekkingbike werden bei Cyclocross und Gravelbikes meist Scheibenbremsen und keine Felgenbremsen verbaut.

 

Was gehört zur Grundausstattung eines Trekkingbikes?

Das Trekkingbike ist grundsätzlich mit einem sportlich komfortablen Lenker ausgestattet, was ein sicheres und übersichtliches Fahren auch auf langen Strecken ermöglicht. Hinzu kommt ein gemütlicher Gel-Sattel, was ebenso für einen hohen Komfort sorgt. Die Lenker- und Satteleinstellungen beeinflussen die Sitzposition. Achten Sie also vor Ihrer ersten Tour darauf, dass beides optimal eingestellt ist.

Die Grundausstattung eines Trekkingbikes beinhaltet in der Regel auch eine StVZO Ausstattung inklusive Leuchten, Schutzblechen und Reflektoren. Verbaut ist zudem meist eine hochwertige Felgenbremse. Deren Vorteile sind das geringe Gewicht und die zuverlässige Funktion.

[Bild oder Infografik mit den Ausstattungsmerkmalen eines Trekkingbikes]

 

Zubehör und Ausrüstung für Trekkingbiker

Trekkingräder verfügen in der Regel über einen Gepäckträger, was lange Touren mit Rucksack angenehmer gestaltet. Doch auch darüber hinaus können Sie Ihr Bike mit einer Reihe an weiterem Zubehör und Ausrüstung ausstatten, darunter zum Beispiel:

  • Rucksack oder Packtasche
  • Fahrradhelm
  • Fahrradcomputer
  • Fahrradschloss
  • Flaschenhalter
  • Fahrradbrille
  • Spezielle Outdoor-Bekleidung mit Reflektoren
  • Fahrradhandschuhe
  • Schlauch Reparaturset und Ersatzschlauch

[Bild von einem Trekkingbiker mit Outdoorbekleidung, Fahrradhelm, Fahrradbrille, Fahrradhandschuhen etc.]

 

Wartung und Pflege beim Trekkingbike

Um möglichst lange Freude am Trekkingbike zu haben, gilt es, dieses regelmäßig zu pflegen und zu warten. Vor allem bevor die Fahrradsaison startet, sollten Sie sichergehen, dass das Gefährt einwandfrei funktioniert und keine Defekte aufweist. Dafür beginnen Sie am besten mit einer Reinigung des Bikes. Achten Sie darauf, die Fahrradkette anschließend gründlich zu trocknen und erneut zu ölen. Das gilt übrigens auch nach Regenfahrten: Kette trocknen und frisches Kettenöl auftragen. Folgen Sie anschließend diesen Schritten:

  • Allgemeine Sichtkontrolle aller Komponenten des Rads (Züge, Leitungen, Bremsen, Schaltung usw.)
  • Funktionsfähigkeit und Zustand der Bremsen und Bremsbeläge prüfen
  • Sichergehen, dass das Schaltwerk gerade steht
  • Sattelrohr regelmäßig reinigen und fetten
  • Federgabel und Dämpfer nach Regenfahrten mit Wasser abspülen und einmal jährlich professioneller Werkstattservice für die Federelemente

 

Auswahlkriterien beim Kauf eines Trekkingbikes

Haben Sie sich entschlossen ein Trekkingbike zu kaufen, ist die Entscheidung noch lange nicht abgeschlossen, denn es gibt zahlreiche verschiedene Modelle von verschiedenen Herstellern. Welches für Sie das richtige ist, hängt von mehreren Kriterien ab. Darunter in erster Linie die Größe und die Ausstattung. Aber auch der Preis ist nicht zu vernachlässigen. Die meisten Trekkingräder kosten mindestens 700 Euro, doch es gibt auch einige preiswertere Modelle. Darüber hinaus legen viele auch auf das Design großen Wert. Berücksichtigen Sie also alle für Sie relevanten Aspekte, bevor Sie einen Kauf tätigen und testen Sie das Wunschmodell vorab gründlich.

 

Tipps für den Kauf eines Trekkingbikes

Um Ihnen die Entscheidung etwas zu erleichtern, möchten wir Ihnen wichtige Tipps an die Hand geben. Nehmen Sie sich einen Moment Zeit, um folgende Fragen zu beantworten:

  • Für welchen Zweck möchte ich das Trekkingbike einsetzen?
  • Ist mir ein tiefer Einstieg wichtig?
  • Wie wichtig ist mir Geschwindigkeit?
  • Welches Design gefällt mir?
  • Wie hoch ist mein Budget?
  • Brauche ich einen Gepäckträger?
  • Welche Ausstattung ist vorhanden und welches Zubehör brauche ich noch?
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